Lyrische Texte im Stil des "Southern Soul"

Usinger Anzeiger
Vom 24.01.2003

WEHRHEIM (mf). "Die Band sieht alt aus und ist es auch", sagen die sechs Musiker von sich selbst. Diese Einschätzung ist sicherlich ironisch gemeint und steht ganz im Widerspruch zu ihrer Musik, die alles andere als alt klingt.

"deep´n back" nennt sich die Gruppe, hat sich in vielen Jahren deutschlandweit einen Namen gemacht, der wohl zurückzuführen ist auf Sängerin Elke Diepenbeck, die die Szene auch eindeutig beherrscht und die herausragende Figur der Band ist.
Mit klarer Stimme bis hin zum rauchigen Timbre, vibrationsreich und einfühlsam, verzaubert die Songwriterin das Publikum im Zauberkessel. Viele eigene lyrische Texte mit Kompositionen im Stil des "Southern Soul" prägen ihre Songs. Unterstützt wird sie von Gitarrist Roland Kalus, der auch mal mitsingt. Prächtig sein Gitarrenspiel, das sich einfügt in Blues, Soul oder Hardrock. Weiter, gleich neben Kalus Uwe Liebeck an den Percussions. Bongos, Congas, Bingos und Limbos weiß er zu schlagen, zu trommeln oder zu streicheln - das alles ganz großartig im Zusammenspiel mit Bassist Boris Mittelstädt, der hammerhart, aber auch weich auf den Saiten zupft und gut stimmig mit Schlagzeuger Patrick Leussler. Da fehlt noch Norbert Rutte, der Keyboarder, der zwischendrin die Ziehharmonika auspackt und Harmonie zelebriert.
Sie spielen selten zu hörende Stücke, Eigenkompositionen und natürlich Unerlässliches wie etwa Cover-Versionen von den Beatles mit "Come together" oder "Line them up" von James Taylor. Aber auch eigene Interpretationen - beispielsweise von "Sweet home Alabama" - sind dabei und begeistern die Zuschauer.
Ein paar mehr Besucher hätten schon kommen sollen in den Zauberkessel - hätten die Musiker mehr als verdient gehabt. So aber haben viele Fans der Rock- Blues-, Funk- und Soulszene mit "deep'n back" einiges versäumt.


Mainzer Allgemeine Zeitung
Gruft und Groove 
Zweimal KUZ: "Crüxshadows" und Frankfurt Blues

Mainzer Allgemeine Zeitung 
Vom 29.11.2003 

fb. - In Zeiten der Globalisierung, in denen fast täglich neue Trends gesetzt werden, sind Jubiläen etwas Rührendes. Im Kulturzentrum feierte die Mainzer Band "Deep ´n back" ihr 10-jähriges Bestehen und lud sich dazu Gäste ein, die auch schon etwas länger dabei sind. Die Frankfurt City Bluesband dürfte älter sein als der Durchschnitt der zahlreichen Zuhörer. Christina Lux steht immerhin schon seit 20 Jahren hinterm Mikrofon. Für Jon Lord, Jule Neigel und Pe Werner arbeitete sie schon als Backgroundsängerin.

Doch auch Geburtstagskind Elke Diepenbeck braucht sich nicht über mangelnde Nebenjobs zu beklagen. Ihre 6-köpfige Band, verstärkt um den Rodgau Monotones-Sax- und Harpspieler Achim Farr, eröffnete den Abend mit groovenden Eigenkompositionen zwischen Rock, Jazz, Soul und Funk, stets, getragen von einem dichten Rhythmusteppich. Das Salz in der Suppe waren aber die Zutaten - wie das eindringliche Saxofonspiel Farrs, ein alpenländisches Akkordeon sowie eine bluesgetränkte Pedal Steel-Gitarre. Diepenbeck ließ mit kraftvoll klarer, schnörkeloser Stimme Erinnerungen an Bonnie Raitt oder Maria Muldaur aufkommen. Songs von Rickie Lee Jones und Lucinda Williams boten Gelegenheit, tiefer in die Musikerinnen-Psyche hineinzuhören. Für die Party war bis nach Mitternacht die Frankfurt City Blues Band um den charismatischen Sänger Andreas "the August" zuständig. Gramgebeugt hämmerte er (wie einst Herman Brood) in die Tasten - und schrie sich windend und stolpernd den Blues heraus. Physisch spürbar wird der Blues auch durch die druckvoll spielende Band, die zu den besten in Deutschland zählt. 


Weißer Soul im "Wohnzimmer"
Gruppe deep 'n back im Keller-Kunst-Keller      

Ingelheimer Zeitung  08.12.2002

Mit sympathischer Natürlichkeit steht Elke Diepenbeck, Sängerin der Formation Deep'n'Back auf der Bühne und singt den "weißen Soul", der die Musik der Band prägt. Obwohl die Musiker inzwischen dank mehrerer CD-Veröffentlichungen und zahlloser Auftritte auch bei namhaften Festivals über einen gewissen Bekanntheitsgrad verfügen, ist keine Distanz zum Publikum entstanden, wie sonst häufig festzustellen. Und so herrscht vom ersten Takt an eine familiäre Wohnzimmeratmosphäre im Keller-Kunst-Keller; die den rund 50 Besuchern sichtlich behagt.

Zum wiederholten Mal hatte der Förderverein am Wochenende die Band in das Programm aufgenommen. "Unsere musikalischen Wurzeln sind überall verstreut", meint die Sängerin mit der weichen Stimme und trifft es genau: Ein konkreter Stil ist nicht auszumachen. Da mischen sich der weiße Soul in der Art Steve Winwoods mit Elementen des Modern Country, einer Prise Rock und dezentem Südstaatensound zu einer rhythmisch-melodiösen Symbiose, die mit viel Groove daher kommt und es schwer macht, die Füße still zuhalten.

Die deutliche Rhythmusbetonung wird dabei durch einen Congaspieler verstärkt, der seit kurzem das bisherige Quintett zum Sextett erweitert. "An manchen Liedern kommt man einfach nicht vorbei", erklärt Elke Diepenbeck, warum die Band neben eigenem Material auch Songs anderer' Künstler wie James Taylor und Bonnie Raitt im Programm hat. Da werden dann auch schon mal die Akustik-Gitarre oder die Pedal Steel Guitar oder gar ein Akkordeon bemüht und tragen dynamische Vielseitigkeit in die Musik. Das alles bieten Deep'n'Back als musikalische Einheit dar....


Melodiva 04/2002

Deep’n Back, "Southern Soul"

Ziemlich schwarz wird es auf der neuen CD der Sängerin, Percussionistin und Songschreiberin Elke Diepenbeck, die in der deutschen Szene ja wahrhaft keine Unbekannte mehr ist. Diesmal hat sie sich noch mehr als sonst dem
Südstaaten-Sound gewidmet. Nicht nur mit Cover-Songs wie "Sweet Home Alabama", auch ihre eigenen Songs bekommen immer mal wieder mal eine Prise Southern Comfort verpaßt. Durchgängig groovy, hier und dort wird es funkig wie bei "Find a Wheel". Daß auf einer solchen CD auch eine Slide-Gitarre nicht fehlen darf machen Elke Diepenbeck und ihre Band in dem absolut authentisch interpretierten "Can’t Let Go" von Randy Weeks deutlich. Die klare, druckvolle Stimme von Elke Diepenbeck braucht natürlich auch eine Band, die sie trägt, und da hat sie mit Roland Kalus (git), Norbert Rutte (kb, acc), Patrick Leußler (dr, perc) und Boris Mittelstädt (b) vier Musiker um sich geschart, die gut aufeinander eingespielt sind. Mal sehen, wo es "deep’n back" musikalisch weiter so hin treibt - wir dürfen gespannt sein.
CD Deep’n Back "Southern Soul" , 10 tracks, 2001, www.deepnback.com, Vertrieb über: info@deepnback.com

Marion Möhle


Mainpost vom 25.02.2002 (von Martin Harth)

Eine Stimme, die überzeugt   

Marktheidenfeld:Eine angenehme Rock-Atmosphäre herrschte am Samstagabend in Marktheidenfelds Musikkneipe "Holzwurm" in der Frankenstraße.

"Deep 'n back" im "Holzwurm"

Die Formation aus Mainz um die Sängerin Elke Diepenbeck, die selbst bereits vor einiger Zeit in anderer Begleitung im Kulturzentrum Franck-Haus gastiert hatte, bescherte ein volles Haus und einige Stunden bester Musikunterhaltung in amerikanischer Rocktradition.

Fabulöse Stimme

Elke Diepenbeck begeistert mit ihrer fabulösen Stimme, variationsreich, kräftig und einfühlsam, laut und leise. "Deep'n back" ist programmatisch auf seine Frontfrau zugeschnitten, die den Kontakt mal burschikos, mal ganz Frau zum Publikum findet. Dabei präsentiert sie ein Musikprogramm, das nur wenig Bekanntes covert und interpretiert. Dafür bringen einfallsreiche Eigenkompositionen eine bunte Melange unterschiedlicher Musikstile hervor, die das Gefühl des Südens der USA eint - "Southern Soul". Die stärksten Momente sind dabei sicher die Balladen, in denen Elke Diepenbeck stimmsicher Gefühle an das Publikum vermittelt.

Dabei darf nicht übersehen werden, dass eine professionelle und gut abgestimmte Band die Sängerin begleitet. In dem Gemisch aus Blues, Rock, Jazz, Soul und Funk findet jeder Musiker den Platz, seine Stärken zu präsentieren. Groovig kommt der Bassist Boris Mittelstädt daher und bildet mit dem im kleinen Raum gefühlvoll agierenden Drummer Patrick Leußler ein festes Rhythmus-Korsett.

..... Norbert Rutte an den Keyboards greift auch schon mal beherzt zum Akkordeon oder zur Gitarre. Roland Kalus ist ein in allen Belangen überzeugender Lead-Gitarrist und zeigt dies auch an der akustischen Gitarre. Es macht großen Spaß, seinen Läufen zu folgen. Nie ist er in der Gefahr, die Bindung zur Band zu verlieren, ein gruppentauglicher Virtuose, der auch seine Gesangsstimme gut als willkommenen Kontrast einzusetzen weiß. Am Ende mussten die "Deep'n backs" noch ein paar Zugaben drauflegen, denn die Gäste applaudierten begeistert.




TAUNUS ZEITUNG vom 15.Mai 2001

„Deep’n back“: Mal groovig, mal ruhig 

 


Von Friederike Hofmann

Friedrichsdorf. „Heute bemühen wir uns, ruhige Stücke zu spielen“, sagt Elke Diepenbeck, Sängerin der Band „Deep’n back“, die am vergangenen Freitag in Garniers Keller auftrat. „Wir machen aber eigentlich Rock, Soul und Funk, und da ist Vorsicht geboten!“

Der Auftritt von „Deep’n back“ war alles andere als ruhig. Die energische Sängerin Elke Diepenbeck mischte mit ihrer kraftvollen Stimme und der Unterstützung ihrer Bandkollegen Roland Kalus (Gitarre, Gesang), Boris Mittelstädt (Bass), Patrick Leußner (Schlagzeug) und Norbert Rutte (Keyboards, Gesang, Gitarre, Akkordeon) das Publikum in Garniers Keller auf. Mit viel Witz und Aktivität präsentierten die Musiker, die gerade mit der Aufnahme ihrer zweiten CD beschäftigt sind und schon einige Bandcontests gewonnen haben, ihr abwechslungsreiches Programm. 

„Deep’n back“ gründeten sich vor acht Jahren. Die Band musikalisch
einzuordnen ist schwierig, da sie ihren eigenen Stil aus Elementen der Rock- , Jazz- , Soul- , Funk- , Blues- und Popmusik entwickelten. „Wir haben uns größtenteils an der amerikanischen Ecke orientiert“, berichtet die Sängerin. Deshalb sind einige Bluesstücke wie der „Lovely Rita’s Blues“ oder ihre eigene Interpretation von „Sweet Home Alabama“ vertreten. In einige Lieder fließen auch weltmusikalische und instrumentale Experimente mit ein wie der südamerikanische „Regenmacher“. „Deep’n back“ komponieren und schreiben ihre Lieder meistens selbst. „Wir verarbeiten trotzdem ein paar Helden in unseren Songs, bei denen wir uns etwas abgeschaut haben“, so Diepenbeck. 

Deshalb imitieren sie „Line Them Up“ von James Taylor und Ricky Lee Jones Hit „Chucky’s In Love“. Ihre eigenen Stücke wie „This Is Not A Love Song“ oder „Sister“ sind sehr variationsreich. „Deep’n Back“ sind einerseits sehr groovig und laut, zeigten aber in einigen Lieder ihr Talent für ruhige Musik. In der Region ist die Band schon recht populär. Sie spielten schon auf zahlreichen Festivals. Trotz der äußerst kleinen Bühne in Garnier´s Keller, was die Sängerin immer wieder betonte, fanden die Musiker auch dort zu einer schönen, abwechslungsreichen Liedauswahl, die sie mit Können und Energie präsentierten. 



Mainzer Allgemeine Zeitung vom 24.11.1999

Sprühende Energie

"Deep 'n Back" spielte im Signalwerk

 

nem.  "Ich liebe ihre Stimme. Sie singt so schön von innen heraus und das auch sehr romantisch," schwärmte Uschi Mathis für das musikalische Können der Bandleaderin von "Deep'n Back", Elke Diepenbeck. Und wieder begeisterte die stadtbekannte Band ihre treuen Fans mit einem Konzert im Signalwerk.

In der eher beschaulichen "Wohnzimmer-Atmosphäre" des kleinen Saales, umgeben vom Charme des alten Werksgebäudes, kamen die souligen und funkigen Songs der fünfköpfigen Band voll zur Geltung. Und Elke Diepenbeck beeindruckte wie immer mit ihrer sprühenden Energie auf der Bühne. Doch es war auch Platz für besinnliche Töne. Mit der gefühlvollen Ballade "Home is now" kamen die Besucher ins Träumen. Diepenbeck hatte bis auf ein paar unterstützende Harmonien a cappella gesungen und mit ihrer reinen Stimme bezaubert.

Schon seit Ende September veranstaltet die Kulturfabrik Airfield jeden Mittwoch ein Konzert im Signalwerk. Die Bands, allesamt aus dem Rhein-Main-Gebiet, melden sich selbst und spielen nur für den Eintritt. Bis Ende dieses Jahres sind die Mittwoch-Termine ausgebucht. In der nächsten Woche dürfen sich die Besucher auf die Band "Passion and Soul“ freuen, die dann im Signalwerk auftritt.


 

Mainzer Allgemeine Zeitung vom 06.05.2000

Pinguine im Hardrock-Fieber 

Von Stefan Hammer

Zum zweiten Mal bot jetzt die „Mainzer Bandinitiative“ heimischen Musikern mit dem M.I.R.-Festival die Möglichkeit, sich einmal einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Und die Anzahl dieser Bands scheint beträchtlich zu sein. Denn insgesamt rund fünf Stunden lang war abwechselnd in der kleinen und großen Halle des Mainzer Kulturzentrums (KUZ) Musik verschiedenster Stilrichtungen zu hören.

(..)Nach dem Auftritt der „Subway Surfing Pinguins“ mit ihrem von fetten Gitarrensounds und druckvollem, voran preschenden Rhythmen geschwängerten Hardrock hatte Elke Diepenbeck das wohl vielseitigste Set des Abends: Von
Rap über Latin bis Country war von ihrer Band „Deep 'n Back“ in vergleichsweise klassischen Sounds unter der Bezeichnung „Southern Soul“ so gut wie alles zu hören, was das Herz so begehrt.(..)


 

Rhein-Zeitung  Mainz vom 09.12.99

Originell mit Cover-Versionen
Elke Diepenbeck mit Band im Caveau

Von Athina Kontou
 

MAINZ.Grundsolide Rockmusik in der klassischen Besetzung gab es Dienstagabend im Caveau zu hören. Die Mainzer Sängerin Elke Diepenbeck präsentierte mit ihrer Band "deep'n back" eine Mischung aus Rock - zum Teil mit Country-Sound - Funk und Balladen.

Die quirlige Frontfrau führte mit Charme und Spontaneität durch den Abend. So gelang es ihr trotz der kleinen Zuhörerschaft, das Publikum für sich zu gewinnen.

Spritzige Leadfrau

Ohne Anlaufphase verbreitete sie mit einem Begrüßungssong gute Stimmung und schaffte eine intime Atmosphäre. Das lag sicherlich auch am freundschaftlichen Umgang der Bandmitglieder untereinander, die auch sonst gut aufeinander eingespielt wirkten. Dabei konnte die Band nicht immer mit der spritzigen Leadfrau mithalten und wirkte teilweise ein wenig farblos.

Große Ausnahme: der Gitarrist Roland Kalus, der in einem Duett mit der Sängerin auch stimmliche Qualitäten bewies und mit originellen und gefühlvollen Soli überzeugte.

Während die selbst geschriebenen Rocksongs recht einfach gestrickt
waren und ihnen die eigene Note fehlte, stachen einige Cover-Versionen mit ihrer Originalität heraus, zum Beispiel "Come together" von den Beatles als Funk-Nummer oder "Sweet home Alabama" in einer Soul-Version.

Besonders schön war auch ein melancholischer Titel im
lateinamerikanischen Stil, bei dem der Keyboarder Norbert Rutte zum Akkordeon griff. Höhepunkte des Abends waren neben einer
Funk-Nummer im zweiten Teil des Konzerts die Balladen, in denen Elke Diepenbeck voll aufgehen und ihre Stärken zeigen konnte.

Nebenbei wurde auch ordentlich Weihnachtsstimmung verbreitet, und zwar sowohl mit witzigen als auch mit besinnlichen Stücken. Und so endete auch das Konzert: mit einer Zugabe in Form einer schönen Ballade, die den Abend sanft ausklingen ließ.

Neue CD geplant

Anfang des Jahres hatte Elke Diepenbeck mit Dunja Koppenhöfer und Nanni Byl im Caveau eine Weihnachts-CD vorgestellt, in nächster Zeit wird sie - wieder gemeinsam mit "deep'n back" - die Platte "Southern Soul" herausbringen.
 



Rhein-Zeitung  Mainz vom 15.04.99 

Unter den Bürgersteigen ist Musik
Shambelle, Deep'n back und 3=crowd begeisterten live im Caveau

Von Tino Hanekamp

MAINZ. Mainz bei Nacht. Die Bürgersteige sind schon lange hochgeklappt, die Stadt scheint zu schlafen. Doch im Caveau, im Keller am Schillerplatz, pulsiert das Leben in den schillerndsten Farben. Shambelle, Deep'n back und 3=crowd live, das ist wie Sonne im Herzen, Rhythmus im Blut und Lachen im Gesicht. Ein schöner Abend mit drei wundervollen Mainzer Bands....

... dann ist es an Deep'n back, für Begeisterung zu sorgen. Kein Problem. Für Elke Diepenbeck und ihre vier Männer ist das Konzert ein Heimspiel. Rockige Pop-Songs mit griffigen Refrains, eingängigen Hooklines und Ausflügen gen Funk und Soul lassen Füße wippen und Hände klatschen. Angesicht des Könnens klappen die Kinnladen. So schnell wie Flitzefinger Hanns Höhn die Baßsaiten zupft, kann man gar nicht schauen...

... Rund 70 Besucher waren mit dabei. Stellt sich die Frage, was die anderen 200.324 Mainzer an diesem Abend gemacht haben. War's denn auch so schön?

 

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Melodiva 10/98

CD-Flashes

Deep 'n Back Soul-jazziger Pop in komplexen Arrangements. Druckvoll die Stücke mit Keyboard und Bläsersatz. Sensibel "Home is now" und "I don't wanna". Ansprechende Songs mit Texten der Sängerin Elke Diepenbeck. Sie singt einfühlsam, unaufdringlich und mit Leichtigkeit. Wunderschöne Latinballade "Cabo Verde Rain Song" (Sting lässt grüßen) mit reizvoller Intrumentierung (u.a. Surdo, Akkordeon, Backgroundgesang, Bass, Cello, akustische Gitarren). Bitte mehr davon!
(UL)


Rhein-Zeitung Koblenz vom 14.05.98
3 Fragen an Elke Diepenbeck, Sängerin 

Deep'n Backs Southern Soul

Die gebürtige Koblenzerin hat nach langer Zeit noch einmal ein Heimspiel: am Samstag, 16. Mai, ab 21 Uhr, wird ihre "Herzblut"-Band "Deep'n Back" mit handgemachter Musik im Café Hahn Ohren verwöhnen und Seelen balsamieren.

Eure Musik verlangt nach einem neuem Begriff?

Diepenbeck: Ja, und zwar nennen wir unseren Stil "Southern Soul". Das ist handgemachter Rock-Funk-Soul, teils selbst komponiert, teils gecovert. Dabei interessieren uns hauptsächlich Leute wie Bonnie Raitt oder Marc Cohn. 

Diese Band ist "Dein Ding"?

Diepenbeck: Ja, absolut. Denn hier komponiere ich, schreibe alle Texte selber, und mache mit den anderen genau die Musik, die uns allen aus dem Herzen kommt, die wir mögen. Damit fahren wir überhaupt nicht auf der kommerziellen Schiene, aber haben mächtig Spaß.

Was machst Du sonst noch so?

Diepenbeck: Ich habe neben Deep'n Back noch zwei weitere Bands: "Ladies Night", das ist eine 3-Frauen-Jazz-Gruppe, und die "Nightbirds", eine Partyband. Vor kurzem habe ich bei einem tollen Projekt mitgemacht: Mit einem rumänischen Orchester und einem riesigen Chor habe ich Filmmusiken interpretiert, von "König der Löwen", über die "Westside-Story" bis "Yentl".

Die Fragen stellte Julia André


Mainzer Allgemeine Zeitung vom 27.12.97 

Weiße Weihnacht nur im Jazzkeller
"XX-Mas special": Band Deep 'n Back und Gäste begeisterten im Milestone

nem. - "Dreaming of a white Christmas". 
Rund hundert Konzertbesucher träumten im Jazzkeller "Milestone" von einer weißen Weihnacht, auch wenn draußen nur das übliche Schmuddelwetter herrschte. Doch die Besucher ließen sich verzaubern beim Konzert der Band Deep 'n Back. Und als gar "Stille Nacht, Heilige Nacht" verjazzt erklang, wurde selbst Weihnachtsmuffeln warm ums Herz.

Deep 'n Back überzeugte mit angebluesten Funk-Balladen und swingendem Weihnachtscountry. Die Mainzer Band besteht aus Sängerin Elke Diepenbeck, Pianist Norbert 

Rutte, Bassist Hanns Höhn, Drummer Patrick Leußler, Gitarrist und Sänger Roland Kalus und der Sängerin Silke Vorrath. Zu ihrem „XX-Mas Special-Konzert" hatte die Band Gäste eingeladen: den früheren Sänger der "Sunnyland Blues Band" Robert Henurichs, Uwe Liebeck, Percussion, von den "Coco Furias" und "Three is a crowd" und die beiden Ladies von "Ladies Night ". Die dritte Frau im Bunde der Ladies ist Elke Diepenbeck, ihr Soulstück "Chain of fools" und das A-cappella- Stück "Silent Night" riefen ebenso wahre Applausstürrne hervor wie Hennrichs' und Kalus' Interpretation von "What a  wonderful world" und das Solo von Dunja Koppenhöfer.

Organisatorin dieses XX-Mas-specials war Elke Diepenbeck. Deep 'n Back existiert seit dreieinhalb Jahren, doch in Mainz unter erschwerten Bedingungen. "Die Live Musik hat einen schweren Stand in Mainz, denn es gibt kaum noch Auftrittsmöglichkeiten." so Elke Diepenbeck. Die Initiative MIR, Musiker in Rheinhessen, gegründet von Uwe Liebeck und Elke Diepenbeck, geht gezielt gegen dieses Problem an. Am 16. Januar spielt Deep ‘n Back live im Cicero in Wiesbaden, die erste CD ist erschienen.


Fritz "Das Magazin" 10/97
Pop at it`s best
Sängerin Elke Diepenbeck ist in der Region bestens bekannt: Ihre Auftritte mit den Nightbirds zählen mittlerweile zu  den Hauptattraktionen des Wilhelmstraßenfestes, mit dem Projekt Ladies Night ist sie fast jeden Monat einmal live zu erleben und außerdem beweist sie ihre Vielseitigkeit bei der Musicalproduktion "Die Teufelin" in den mainzer kammerspielen. Damit nicht genug, tritt sie regelmaßig auch mit ihrem  eigenen Projekt "deep'n back" auf, bei dem neben Eigenkompositionen auch Bekanntes aus Blues, Rock, Funk, Soul und Reggae prasentiert wird. Dabei unterstützen sie live auf der Bühne Hanns Höhn (bs), der bei den Aufnahmen für die erste CD leider nicht beteiligt war, Roland Kalus (git), Norbert Rutte (key) und Patrick Leußler (dr). Der Silberling, der einfach "deep'n' back" heißt, 
beinhaltet fünf eigene Stücke der etwas ruhigeren Gangart.Besonders schön der samba-angehauchte "Cabo Verde Rain Song".

Booking-Contact: 06131/509669


"Deep'n Back": Einfach Spaß an richtiger Musik Rhein Zeitung Mainz vom 21.08.97
Mainzer Band spielte auf dem Domplatz

MAINZ. IBE. Den guten alten Rhythmen und Melodien des Rock und Pop hat sich die Gruppe "Deep'n Back" verschrieben. Gestern abend trat die Mainzer Band zum ersten Mal zu Siebt auf die Bühne: Die Premiere stieg auf dem gut zur Hälfte gefüllten Domplatz bei "Mainz lebt auf seinen Plätzen".

"Wir legen großen Wert auf Chorklang und haben uns mit zwei weiteren Sängern verstärkt", erzählte die Leadsängerin Elke Diepenbeck. Mit Ingo Hirschberg und Silke Vorrath hat sie zwei alte Freunde aus dem Musikgeschäft für "Deep'n Back" gewonnen. "Mit Silke trete ich demnächst im Musical ,Die Teufelin' in den Mainzer Kammerspielen auf", plauderte die Sängerin.

Mit den übrigen Bandmitgliedern macht die 36jährige schon seit mehr als einem Jahrzehnt Musik. Doch erst vor knapp vier Jahren fand sich die Band so richtig zusammen. "Vorher sangen wir alle in unterschiedlichen Projekten, nun hatten wir mal alle Zeit." Elke Diepenbeck etwa arbeitete schon mit bekannten Musikgrößen wie Jule Neigel. Die Stimme der 36jährigen Mainzerin dürfte einigen Fernsehzuschauern auch aus Werbesongs bekannt sein.

Am 26. September stellt "Deep'n Back" ihre erste CD in Wiesbaden vor. Die gleichnamige Platte enthält fünf Eigenkompositionen wie "Home is now" oder "The real thing". "Wir singen alles, von Balladen bis zu richtigen Power-Stücken", sagte Bassist Roland Kalus. Die Band ist sich einig: Wenig Elektronik, kein Techno - einfach Spaß an richtiger Musik haben.


Die Radiostimme von der Bausparkasse Rhein Zeitung Koblenz vom 08.08.97
Die Koblenzerin Sängerin Elke Diepenbeck ist wandlungsfähig: Werbung, Musicals und Tourneen - Eigene CD geplant KOBLENZ. Was macht eigentlich . . . Elke Diepenbeck? Großes Fragezeichen, denn die gebürtige Koblenzerin lebt seit ihrem Abitur 1980 in Mainz. Schon zu ihrer Schulzeit jedoch machte sich die talentierte Sängerin einen Namen im regionalen Kulturbetrieb. Elke kennen viele. Zumindest ihre Stimme: Die nämlich ist oft in Radio-Werbungen zu hören. Von "Schwäbisch-Hall" bis hin zu "Möbel Unger" beweist sie Wandlungsfähigkeit. "Man muß sich immer nach dem Kunden richten", schmunzelt Elke Diepenbeck.

Nach ihrem Abitur 1980 begann sie am Mainzer Konservatorium ein Lehramt-Musikstudium, das sie aber nach vier Jahren wieder abbrach. Denn eigentlich widmete sich sich schon immer der modernen Musik: ob als Solosängerin in der Mainzer Uni-Big Band, als Mitglied in verschiedenen Jazz-Chören oder bei ihrem großen Erfolg mit dem Musical "Linie 1", das in Koblenz, Kassel und Mainz lief. Trotz abgebrochenen Studiums ist sie eine erfolgreiche Gesangspädagogin; seit 1994 gibt sie Unterricht an der Musik- und Kunstschule Gensheim. 

Sie tourte mit den verschiedensten Bandprojekten durch viele Länder Europas und arbeitete mit bekannten Namen wie Jule Neigel, Peter Herbolzheimer, Bill Ramsey oder dem Ex-Toto-Sänger Bobby Kimball zusammen. Mit dem Liedermacher Hannsjörg Scheid nahm sie erst vor kurzem eine neue CD auf, setzt im Background wunderschöne Akzente. Ihr ganzes Augenmerk legt die 36jährige auf ihre 1993 gegründete Band "Deep'n Back", in der ihr Lebensgefährte Hanns Höhn die Saiten des E-Bass bearbeitet. Mit dieser Band wollte sie endlich einmal die Musik machen, die sie am meisten mag: "Ich habe schon so viele Musikarten gesungen: Ob Dance oder Funk, ob Fifties-Sound oder Klassik - oftmals machte ich nur die Musik, die das Publikum hören wollte", blickt die Koblenzerin zurück. Mit "Deep'n Back" covert sie jetzt Lieblingsstücke, zum Beispiel von Bonnie Raitt oder James Taylor, arbeitet mit befreundeten Komponisten zusammen und vermeidet technischen Schnickschnack. 

"Ich kann mich nicht beklagen, daß ich nichts zu tun hätte - im Gegenteil. Momentan ist es so, daß ich auswählen muß, was sehr schwierig für mich ist", so Elke ein wenig gestreßt. Spätestens Ende September ist die erste "Deep'n Back"-CD auf dem Markt. Julia André


Deep 'n Back in den Kammerspielen AZ Mainz Dezember 1993
" In handwerklich bestechender Manier bot die Band um Sängerin und Namensgeberin Elke Diepenbeck ein Programm aus bekannten Popstücken der vergangenen Dekaden undEigenkompositionen, die sich allerdings nahtlos in das Set einfügten. Das Organ derFrontfrau - stimmsicher und mit einer gehörigen Portion Soul ausgestattet - eignet sich dabeihervorragend, Stücke wie "Ain't nobody" von Chaka Khan nachzuspielen. Was RolandKalus an der Gitarre, Patrick Leußler am Schlagzeug, Thomas Fischer am Baß sowieThomas Humm und Norbert Rutte an den Tasteninstrumenten noch beisteuerten, gehört sicher zur Oberklasse in der hiesigen Musikszene.......

....Bei einer Groove-Version des Beatles-Klassikers "Come together" ......war schließlich der Gipfel des perfekten Sounds erreicht."